The Ghost
Staub auf meinem Herzen

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wohin dieser Eintrag führen soll, aber ich muss dieses Stimmengewirr in meinem Kopf ein bisschen ordnen, denke ich.

 

Ich bin einsam. Das ist an sich nichts Neues, aber langsam fängt es wirklich an richtig weh zu tun. Wenn ich jetzt sagen würde, ich wäre schon mein Leben lang Single, wäre das vielleicht etwas überdramatisiert. Also sagen wir es lieber so: Wenn man davon ausgeht, dass ein Mensch mit ungefähr 16 Jahren mit Dates und dem ganzen Kram anfängt, dann… ja dann bin ich seit ende September schon ganze 7 Jahre Single…diese Sichtweise macht’s nun auch nicht weniger verzweifelt oder?

Es ist ja nicht so, dass ich mich über einen Mann an meiner Seite definieren müsste. Ich kann allein sein, sehr gut sogar. Liegt vielleicht an meinem Dasein als Einzelkind oder daran, dass ich ziemlich genügsam bin. Aber dann und wann wünsche ich mir eben auch diese Pärchenmomente und zur Zeit ist es eben ständig so. Ich will mein Herz auch mal verschenken und ich will auch endlich Jemanden, der es auch haben will. Knackpunkt an der Sache ist aber das dieser Jemand scheinbar nicht existiert. Ich bin immer die, die Feuer und Flamme ist, wenn mir nur ein Fünkchen Beachtung und Nettigkeit zugehaucht wird. Der Gegenpart meint diese Gesten bisher aber nur freundschaftlich oder verfolgt andere Ziele(einen guten Eindruck bei mir machen und sich dann die Freundin krallen zum Beispiel) Ich bin aber leider so naiv und merk es nicht mal, dass ich mich zum Idioten mache, wenn ich in meinem Kopf schon diese zuckrigen Szenarien zusammen spinne.

Jedoch bin ich ziemlich unbeholfen, wenn es um richtige Gespräche geht. Beim schreiben ist alles super, aber sobald es ein reales Aufeinandertreffen gibt bin ich Sozialkrüppel und kriege kaum ein Wort raus.

 

Am Ende läuft es immer darauf hinaus, dass ich in meinem Zimmer sitze und der Hoffnung hinterher heule, die kräftig eins von der Realität aufs Maul gekriegt hat.

 

Dann kommt der Moment an dem ich versuche die „Ablehnung“ vor mir selbst zurechtfertigen. Ich sage mir dann anfangs immer, dass es noch mehr Männer gibt und dieser mich einfach nicht verdient hat oder mich verkennt. Jedoch schwenkt diese Meinung im Laufe jeden Monologes und ich komme immer zum selben Schluss-

Ich bin wohl einfach nie schön, dünn und interessant genug. Für ihn nicht und für Niemanden sonst!

Da sind immer zwei Seiten in mir: Die eine, die sagt „Das wird schon irgendwann, du musst nur geduld haben“ und die, die sich schon mit der Situation abgefunden hat und resigniert meint „Vergiss den ganzen Scheiß, allein ist doch auch schön“

Ich habe es einfach nur so satt „Zuschauer“ zu sein!

 

1.10.12 15:07


So ist die Lage

Es hat sich einiges in meinem Leben verändert in den letzten Monaten- Ich habe mich (ein bisschen)verändert.

Ich habe endlich meine unberechtigten Schuldgefühle abgelegt und eine tiefgreifende, aber nötige Entscheidung getroffen und mich endgültig von einem Menschen getrennt, der mir nicht gut tut und dies auch nie wirklich tat. Wenn ich an die gemeinsame Zeit zurückdenke fällt mir Nichts schönes mehr ein. Entweder, weil das Schlechte zum jetzigen Zeitpunkt überwiegt oder weil da nie wirklich etwas war. Plötzlich sehe ich diese „Freundschaft“ aus einem anderen Blickwinkel. Als eine Art unbeteiligter Dritter, der dem Vergangenen noch ein mal beiwohnt und es so objektiv bewerten kann. Früher fand ich all den Egoismus und die Gemeinheiten, die sie mir entgegen brachte normal. Heute denke ich anders darüber und es verletzt mich wie meine Gutgläubigkeit und meine Nettigkeit schonungslos ausgenutzt wurde und macht mich gleichzeitig sau wütend, wie ich nur auf all den Scheiß reinfallen konnte.

 

Seit dem offiziellen Ende habe ich rein gar nichts von ihr gehört- Bin ihr eben doch nicht so wichtig, wie sie immer behauptet hat- Doch dann fing sie an mir Feiertags sms zu schreiben und im Juni gab’s dann die erste Begegnung im Bus und eine darauf folgende Verfolgung ihrerseits zu meiner Haltestelle, wo sie mich wieder weichkochen wollte, ABER diesmal bin ich standhaft geblieben! Mir geht es einfach wesentlich besser ohne sie.

Ab da war der Tag für mich natürlich gelaufen. Wenn da nicht die Menschen wären, bei denen ich mich wirklich gut aufgehoben und verstanden fühle<3

Diese Menschen sind Gold wert!

 

Mein Studium läuft soweit auch ganz gut und im Zweisamkeitsbereich mit der Besten läuft es auch wieder sehr prima und das lässt mein Herz glitzern. Ich habe wirklich nicht viele Freunde und darum ist mir jeder Einzelne sehr wichtig und mir geht es echt beschissen, wenn es dann mal nicht so läuft wie es sollte, seit einer tränenreichen Aussprache ist aber alles wieder, wie am Anfang unserer Freundschaft, wenn nicht sogar ein bisschen besser:P

 

Die einzige, wirkliche Konstante in meinem Leben ist und bleibt die Beziehungslosigkeit. Naja immerhin vorerst, wer weiß was der Rest des Jahres mir noch so für Überraschungen beschert?!

Ich muss mir aber auch langsam eingestehen, dass ich auch einen großen Teil dazu beitrage… Ich bin nicht die, die groß feiern geht und an einem Abend zig neue Männerbekanntschaften schließt(oder generell welche) Ich bin eben die, die wohl unscheinbar und auf den ersten Blick stumm und schüchtern wirkt und darum wohl auch weniger interessant. Außerdem bin ich diejenige, die sich selbst die kleinste Chance kaputt redet, weil ich denke ich bin nicht gut genug, weil ich zu anstrengend oder zu fett oder zu hässlich oder alles zusammen bin. Meistens denke ich auch ich bilde mir Alles nur ein; Das ich eben gern hätte, dass da was ist es aber nicht der Wahrheit entspricht…

 

Die Leute wissen eben nicht, dass ich nach der Auftauphase lauter und für jeden Scheiß zu haben bin. Wie würde man es in einem Roman ausdrücken ich bin eine „zum Pferde stehlen“ , man muss mir eben nur ein bisschen Zeit geben. Ich bin kein Massenprodukt für Jeden, ich bin was für Liebhaber…

23.8.12 10:36


Entweder verschätzt oder...

...ich bin selbstzerstörerisch und lasse erst gar keine Möglichkeit, um aus einer Bekanntschaft vielleicht eine Beziehung werden zu lassen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich wenn ich kein Haar in der Suppe finde, mir einfach selbst eins rein werf nur um mich nachher wieder im Selbstmitleid zu sulen. Ich glaube ich kann "Glück" einfach nicht genießen...außerdem spukt da immer noch jemand anders in meinem Kopf rum.
5.5.12 20:25


Wurde ich mit einer Prise Glück beriselt?

Irgendwie kann ich es noch kaum glauben, dass mein 2. Semester auch schon fast wieder vorüber ist. Das Ende des 1. Semesters war für mich dann kurz, aber ziemlich schmerzhaft, als ich das Resultat meiner BWL-Klausur erfahren habe und mich nach einem Tag Heulerei wieder ans Lernen machen konnte. Aber es hat sich gelohnt,denn ich habe doch tatsächlich meine Buchführungsklausur im zweiten Anlauf bestanden :D , das bisherige Semester ist soweit auch ganz gut und mit meiner Besten läuft es auch wieder sehr gut, wie ich finde

Die geplante "Romanze" von Anfang Juli hat sich leider in Luft ausgelöst ._.

Aber als weiteres Bonbon habe ich Jemand nettes kennengelernt und ich wage fast schon zu behaupten, dass er mich wirklich ernsthaft zu mögen scheint. Wir werden ja sehen, wie sich das entwickeln wird...

1.5.12 17:22


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