The Ghost
Wenns den Titel "Schlechteste Freundin des Monats gäbe"...

hätte ich wohl heute den Preis bekommen Ich habe eben eine für mich schlechte Nachricht von meiner Besten bekommen und nun sitz ich hier und tippe blind vor mich hin, weil ich vor lauter Tränen nichts mehr sehen kann und ich nicht recht weiß wie ich diesen Gefühlsklumpen in meinem Hals in Worte fassen soll.

 

Mein Tag ist schon gelaufen, bevor er überhaupt richtig angefangen hat!

 

Ich bin wohl zu unfähig, um Verbindungen zu Menschen, die mir wichtig sind aufrecht erhalten zu können bzw. so weiter zu führen, wies gut war.

 

Sie meinte zwar am Ende ihrer nachricht, dass sie nicht sauer sei, sondern es nur ansprechen wollte, aber ich seh das anders und fühle mich schlecht,extrem schlecht!

 

 

Ich werde dann mal weiter die Taschentuchfirmen unterstützen...

 

16.11.11 10:18


Update

Viele neue Eindrücke und Erfahrungen gab es in letzter Zeit und ich bin leider nicht dazu gekommen diese zeitnah nieder zu tippen; Weil ich entweder zu faul war oder nicht die richtigen Worte gefunden habe. Ich weiß auch jetzt nicht, ob ich sie gefunden habe aber ich starte einfach mal:

Um meinem sinnlosen Dasein ein vorläufiges Ende zu bereiten, habe ich mich, wie schon erwähnt, im Juli an der Uni beworben und was soll ich sagen ich hatte endlich mal Glück und bin seit Oktober offiziell Studentin J Und ich habe natürlich jetzt schon wieder Panik, dass ich es nicht schaffen könnte -..-

Die Zwischenmenschliche Interaktion ist dann Mitte Juli relativ gut angelaufen, es gab sogar ein Treffen und ich sozial nicht kompatibler Mensch hab mich, bis auf ein paar subjektive Peinlichkeiten, ganz gut geschlagen, würde ich mal behaupten. Was soll auch groß schief gehen, wenn man seinen Mund hält… Nur leider steht mir mein Pessimismus im Weg dieser Sache auch nur die kleinste Chance zu etwas Realistischem im Disney-Modus zu geben. Für mich ist so was einfach schwer vorstellbar. Es ist ungefähr so, wie damals, als die Menschen nicht glauben wollten, dass die Welt rund und nicht flach ist. So viel zu meiner inneren Einstellung gegenüber diesem Thema -.-

Ein weiterer „großer“ Moment war die vermutlich, endgültige Trennung einer langjährigen „Freundin“; eine wirkliche Freundin war Sie seit 2 Jahren nicht mehr, aber ich war einfach zu feige, um es vorher zu beenden; ich dachte wirklich ich könnte noch was Retten, aber ich hätte es einfach sofort beenden sollen, hätte mir wahrscheinlich viel Kummer erspart und mich nicht so viele Nerven und schlaflose Nächte gekostet. Aber wie heißt es so schön „aus Fehlern lernt man“ und das habe ich wohl endlich auch mal getan.

Natürlich passt ihr das jetzt nicht und sie will mich mal wieder zur Bösen machen, aber mir ist es jetzt einfach egal. Denn endlich habe ich begriffen, dass Sie mir egal ist…

Mir ist klar geworden, dass ich keine Personen in meinem Leben brauche, die sich Freunde nennen und mich dann rücksichtslos und tief verletzen und möglichst schnell Alles unter den Teppich kehren und wieder zur normalen Tagesordnung übergehen wollen ohne auch nur einen Gedanken an mich und mein Gefühl dabei zu verschwenden.

 

Ich bin glücklich mit der besten Freundin, die ich nun seit 5 Jahren habe und ich werde sie niemalsnie nicht mehr eintauschen!

4.10.11 16:49


ich vermisse immer noch

Es sind heute genau schon 10 Jahre vergangen, und ich vermisse dich immer noch schrecklich und der Schmerz über deinen Verlust ist auch immer noch so intensiv, wie am ersten Tag .____. Es wird einfach nicht weniger schmerzhaft-NIE !

1.8.11 17:52


Realität ist ein Arschloch...

…oder ich kann einfach nicht gut mit der Hoffnung umgehen, aber um ehrlich zu sein habe ich schon immer zu viel und zu sehr an die Hoffnung geglaubt. Selbst dann noch, als der Verstand mit erhobenem Zeigefinger neben mir stand und mich vor einem auf die Fresse fallen bewahren wollte.

Mich konnte und kann man immer mit Kleinigkeiten begeistern und genau das ist mein Problem.

Ich beiße mich zu schnell an diesen Möglichkeiten fest und werde somit regelmäßig enttäuscht, egal ob ich will oder nicht…Ok ich gebe zu ich bin zu naiv, zu gutgläubig und vielleicht auch zu verrückt genug, um an diese ganzen „schönen“ Dinge zu glauben, die mir als potenzielle Realität verkauft werden sollen, aber wie könnte ich nicht daran glauben, wenn ich mich doch selber am Stärksten nach diesen tollen Erlebnissen und völlig neuen Emotionen und Situationen sehne?! Wer könnte mich besser vor dem eventuell vermeidbaren Schmerz beschützen, wenn nicht ich allein? Blöd nur wenn die Naivität etc. mir da einen strich durch die Rechnung machen und ich mir quasi jedes Mal selbst ein Bein stelle.

Und da ist immer auch diese verdammte Unsicherheit, die sich nicht mundtot machen lässt. Schon bevor sich auch nur das geringste verändern könnte, vorzugsweise zum Guten, ist da diese blöde Stimme, die mir von vornherein alles madig macht und meinen Kopf bis zum zerbersten mit den unsinnigsten Gedanken füllt, dich ich dann wieder und wieder überdenke, verwerfe und wieder erneut zerdenke. Es kotzt mich an so eine unglaublich unsichere Person zu sein. Was soll denn schlimmes passieren, wenn was Neues passiert, außer das es mir gefällt oder auch nicht? NICHTS und das weiß ich, meine Logik, mein Verstand, aber meine Unsicherheit will das Alles nicht hören und stellt sich stur. Aber es heißt schließlich auch gebranntes Kind scheut das Feuer und ich wurde schon zu oft wegen Kleinigkeiten verletzt oder es wurden Witze auf meine Kosten gemacht; nur war ich dann leider immer die, die nicht mitlachen konnte. Über die Jahre hab ich dann wohl einfach einen Selbstschutz entwickelt, indem ich lieber alles sofort abblocke, bevor es mir zu nahe kommt, statt etwas zu riskieren und vielleicht positiv überrascht werden zu können…

Ich will das es Alles mal aufhört!

19.7.11 14:44


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